Mit diesem Abscheidungsverfahren werden Parylene-Beschichtungen mithilfe eines hochentwickelten Vakuum-Abscheidungsgeräts bei Raumtemperatur aufgetragen. Das Parylene-Polymer wird dabei auf molekularer Ebene abgelagert, und der Film beginnt Molekül für Molekül zu „wachsen“. Aufgrund dieses wissenschaftlichen Verfahrens können mit Parylene-Beschichtungen optimaler Schutz und ausgezeichnete Performanceergebnisse in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen erzielt werden.

Die einzelnen Schritte des Parylene-Beschichtungsverfahrens:

Verdampfung: Das Verfahren beginnt damit, dass das feste granuläre Rohmaterial als Dimer unter Vakuumbedingungen erhitzt wird, bis es zu einem dimeren Gas verdampft.

Pyrolyse: Das dimere Gas wird anschließend pyrolisiert, wodurch das dimere Gas in seine monomere Form aufgespalten wird.

Abscheidung: Das monomere Gas wird in eine Abscheidungskammer geleitet, in der es sich unter Raumtemperatur gleichmäßig als dünner, transparenter Polymerfilm über alle Oberflächen verteilt.

Parylene-Beschichtungen können auf diese Weise tief in alle Spalten und komplexen Bereiche von mehrschichtigen Komponenten eindringen und erzeugen eine vollständige, einheitliche Verkapselung. Die Dicke der Parylene-Beschichtung kann entsprechend den Anforderungen für die jeweilige Anwendung exakt von wenigen Hunderten von Angström bis zu mehreren Mikrometern angepasst werden. Für die meisten Anwendungen wird in der Regel eine Dicke im Mikrometerbereich bevorzugt.

Faktoren, die das Parylene-Beschichtungsverfahren beeinflussen

Das Abscheidungsverfahren für Parylene erfordert ein Verständnis der zugrundeliegenden wissenschaftlichen Prinzipen und technische Kenntnisse. Die langjährigen Erfahrungen und das Know-how von SCS in Bezug auf das Parylene-Beschichtungsverfahren gewährleisten, dass jede Beschichtung den höchsten Ansprüchen an Schutz und Performance gerecht wird. Im Verlauf des gesamten Parylene-Beschichtungsverfahrens berücksichtigt SCS insbesondere die folgenden wichtigen Variablen:

Substratmaterial:

Um eine optimale Adhäsion der Parylene-Beschichtungen auf unterschiedlichen Substraten wie Metall, Plastik, Elastomer, Glas und Papier zu bewirken, müssen die Oberflächen oft speziell vorbehandelt werden, beispielsweise mit Silan A-174. Um auf bestimmten Materialien, wie stark polierten metallischen und polymeren Substraten, eine gute Haftung zu erzielen, sind oft fortschrittliche Adhäsionstechnologien notwendig. SCS hat spezielle Technologien zur Förderung der Adhäsion entwickelt, mit denen diese Probleme effektiv verhindert werden können.

Reinheit der Substrate:

Die Reinheit der Substrate ist eine Grundvoraussetzung für die effektive Adhäsion von Parylene-Beschichtungen. Kontaminanten wie Feinstpartikel, Fertigungsöle und menschliche Öle können sich negativ auf die Haftung, die Performance und die Zuverlässigkeit von Beschichtungen auswirken. SCS erfüllt strikte Reinlichkeitsnormen und nutzt spezielle Prozesse vor der Beschichtung und eine hochmoderne Reinraumumgebung, um qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erzielen.

Vorbereitung der Substrate:

Parylene-Beschichtungen sind dafür bekannt, dass sie selbst bei mehrlagigen Komponenten alle Oberflächen bis in die tiefsten Spalten einheitlich beschichten. Aufgrund seiner 50-jährigen Erfahrungen in der Vorbereitung und Beschichtung von Substraten ist SCS darüber hinaus in der Lage, durch präzise Fixierungs- und Maskierungsmethoden Bereiche zu schützen, die von der Beschichtung ausgenommen werden sollen.

Wiederholbare Beschichtungsverfahren:

Hervorragend ausgebildete Mitarbeiter, branchenführende Abscheidungssysteme und ein robustes Qualitätsmanagement sorgen dafür, dass die hergestellten Parylene-Beschichtungen die speziellen Anforderungen aller Kunden zuverlässig erfüllen – in großvolumigen Produktionsbereichen ebenso wie bei der Anfertigung kleiner technischer Muster.